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Spiralbohrer, Forum, HSS dampfbehandelt | Bohrer HSS/VHM
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Spiralbohrer, Forum, HSS dampfbehandelt

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Kurzer Standardbohrer zum Bohren von verschiedensten Werkstoffen.

Spiralbohrer, Forum, HSS-Co, für VA | Bohrer HSS/VHM
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Spiralbohrer, Forum, HSS-Co, für VA

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Bestens geeignet zum Bohren von rost-, säure- und hitzebeständigen Stählen.

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Spiralbohrer extralang, Forum, HSS

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Extralanger Spezialbohrer zum Bohren von extrem tiefen Bohrungen > 10 x d, bei schlechter Spanabfuhr und mangelhafter Kühlung.

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Spiralbohrer, Forum, HSS, für Al

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Zum Bohren von harten und spröden Werkstoffen wie Messing und Aluminium.

Highlights

„Irgendwie sehen doch alle Bohrer gleich aus.“ Diesen Satz hören wir immer wieder. Aus diesem Grund haben wir zusammengefasst, auf welche Merkmale Sie bei Bohrern besonders achten sollten und welche Vor- bzw. Nachteile die unterschiedlichen Varianten haben.

Step 1

Step 1

Die erste Frage, die Sie sich stellen sollten, ist, welches Material Sie bohren wollen. Durch die Beantwortung dieser Frage ergibt sich bereits, für welchen Typ Bohrer Sie sich entscheiden sollten.

Typ W (kurze Spirale)
Diese Variante eignet sich besonders gut für weiche Werkstoffe wie Leichtmetalle, weiche Kunststoffe, Hartholz oder Spanplatten. Der Spiralwinkel ist größer, wodurch Späne gut abfließen können.

Typ N (Normalspirale)
Dieser Typ eignet sich für normalharte Werkstoffe wie Baustähle, Gusseisen oder Nichteisenmetalle, sollte jedoch keinesfalls für weiche Werkstoffe verwendet werden.

Typ H (langgezogene Spirale)
Mit dieser Variante werden vor allem sehr harte Werkstoffe wie Stahl, Hartkunststoff oder Plexiglas bearbeitet. Der Spiralwinkel ist in diesem Fall klein.

Mittlerweile gibt es auch viele Mischformen.
Step 2

Step 2

Überlegen Sie sich im nächsten Schritt, ob Sie einen HSS- oder einen VHM-Bohrer wollen. Für gängige Anwendungen reicht in der Regel ein HSS-Bohrer. Bei Serienbohrungen oder härteren Materialien sollten Sie über einen VHM-Bohrer nachdenken. Dieser überzeugt durch eine deutlich bessere Performance und eine längere Standzeit.

Hier eine kurze Übersicht über die gängigen Bohrermaterialien:

HSS-Bohrer bestehen aus „High Speed Steel“, also Hochgeschwindigkeitsstahl, und ermöglichen eine drei- bis viermal höhere Schnittgeschwindigkeit im Vergleich zu Bohrern aus gewöhnlichem Werkzeugstahl. Es gibt drei verschiedene Typen.

HSS-R: Das ist die Standardqualität mit guter Spanabführung und hoher Bruchfestigkeit für normale Bohrarbeiten mit Handbohrmaschinen und Bohrständern. HSS-R eignet sich für die Bearbeitung von Stahl, Stahlguss, Temperguss, Sintereisen, Bronze, Messing und Aluminium.

HSS-E: Mit 5–8 % Kobalt-Legierung handelt es sich um ein höherwertiges Werkzeug. Hohe Härte, gute Standzeit und ausgezeichnete Hitzebeständigkeit zeichnen diesen Typ für die Bearbeitung von Werkstoffen mit hoher Festigkeit (vor allem Edelstahl) aus.

HSS-G: Diese Variante zeichnet sich durch eine höhere Genauigkeit und präzises Arbeiten mit hohen Standzeiten und geringen Toleranzen aus. HSS-G eignet sich besonders gut für die Bearbeitung von Stahl, Stahlguss, Gusseisen, Sintereisen, Graphit, Messing, Bronze, Aluminium und anderen Werkstoffen.

VHM- Bohrer sind Vollhartmetallwerkzeuge. Sie verdrängen dank höherer Leistungsparameter mehr als HSS-Bohrer. Diese Zähigkeit setzt aber auch Grenzen in Bezug auf das Durchmesser-Längen-Verhältnis.
Step 3

Step 3

Die Grundauswahl ist damit getroffen. Nun kann diese noch verfeinert werden, indem Sie sich bspw. Gedanken über die Bohrtiefe machen. Diese entscheidet, wie lange der Bohrer für Ihre Anwendung sein muss.

Es gibt zum Beispiel extrakurze Bohrer, Tieflochbohrer und vieles mehr.
Step 4

Step 4

Sofern Sie die Auswahl zwischen verschiedenen Spitzenwinkeln und Anschliffen haben, können diese den Vorschub beeinflussen und ausschlaggebend dafür sein, wie leicht Sie beim Bohren ins Material vordringen können.

Hier einige Beispiele für die diversen Formen von Spitzwinkel und Anschliff:

Form A: ausgespitzte Querschneide: Dieser Bohrer bietet eine gute Zentrierung beim Anbohren und eine Verringerung der Vorschubkraft.

Form C: Kreuzanschliff: Diese Variante bietet eine gute Spanabfuhr sowie eine gute Zentrierung. Außerdem werden durch die verlängerten Hauptschneiden die Schneidbacken geschont. Zusätzlich ist Form C sehr unempfindlich gegen Stöße.

Form N: Kegelmantelschliff, Normalschliff: Bohrer mit diesem Schliff verfügen über kräftige Hauptschneiden und sind unempfindlich gegen Stoß, sowie Seitenkräfte. Sie erfordern aber eine hohe Vorschubkraft.
Step 5

Step 5

Der letzte Schritt in Ihrer Entscheidung für den richtigen Bohrer bildet die Beschichtung. Hier eine Übersicht über die gängigsten Beschichtungen:

Dampfbehandelt

Hierbei handelt es sich um eine chemische Veredelung der Bohrer-Oberfläche durch Vaporisieren. Die Standzeit ist höher als bei blanken Bohrern, aber niedriger als bei beschichteten Bohrern. Gleiches gilt auch für die Schnittgeschwindigkeit.

TiN (Titannitrid) Beschichtung

Diese Beschichtung bewirkt eine hohe Härte und Haftfestigkeit, gute chemische Beständigkeit und niedrige Wärmeleitfähigkeit. Bohrer mit dieser Beschichtung eignen sich besonders gut für die Bearbeitung von Nichteisenmetallen und weniger harten Werkstoffen (Stahl bis 900 N/mm²). Die Standzeit erhöht sich um das Drei- bis Vierfache im Vergleich zu unbeschichteten Werkzeugen.

TiAIN (Titan-Aluminiumnitrid) Beschichtung

Auch diese Variante besticht durch eine hohe Härte und Haftfestigkeit, gute chemische Beständigkeit und niedrige Wärmeleitfähigkeit. Sie eignet sich besonders gut für abrasive Werkstoffe und/oder hohe Temperaturen zum Beispiel bei tiefen Bohrungen oder kleinem Durchmesser ohne Kühlmöglichkeit. Besonders für harte Werkstoffe (Stahl bis 1.100 N/mm², Edelstahl) eignet sich diese Beschichtung hervorragend. Wichtig ist aber, dass TiAIN erst bei höheren Schnittdaten die Leistung deutlich verbessert. Die Standzeit ist je nach Anwendung bis zu zehnmal höher als bei nichtbeschichteten Bohrern und die Schnittgeschwindigkeit besonders hoch.

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